In der The­ra­pie wer­den Tran­ce und Sprach­übun­gen mit­ein­an­der kom­bi­niert. Der Kli­ent wird in einen Hyp­­no­­se-Zustand ver­setzt, in dem ihm das Spre­chen leich­ter fällt und übt in die­sem Zustand das freie Spre­chen. Ziel ist es, die ver­bes­ser­ten Sprach­fä­hig­kei­ten im Tran­ce­zu­stand im Anschluss in den All­tag zu über­tra­gen.

Das Stot­tern hat in der gro­ßen Mehr­zahl der Fäl­le kei­ne orga­ni­schen Ursa­chen. Ein mit­tel­schwe­res trau­ma­ti­sches Ereig­nis – oft in der frü­hen Kind­heit des Betrof­fe­nen – kann leicht dazu füh­ren, dass es zu einer Beein­träch­ti­gung des Rede­flus­ses kommt.

Durch Atem­trai­ning in Ver­bin­dung mit ent­spre­chen­der Sug­ges­ti­on kann es gelin­gen, den beim Stot­te­rer bewusst ablau­fen­den Sprach­vor­gang dort­hin zurück zu brin­gen, wo flüs­si­ges Spre­chen ent­steht – ins Unter­be­wusst­sein.