Platzangst
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Mit dem Begriff Platzangst verbinden Menschen oft die Angst vor engen Räumen. Dort haben Sie wenig Platz und das wird eben als platz angst bezeichnet. Diese Platzangst, also die Art von Angst vor engen Räumen, wie sie beispielsweise in Fahrstühlen, Höhlen, überfüllten Konzertsälen oder Zügen vorkommt, bezeichnet man jedoch nicht als platz-angst, sondern als Klaustrophobie.
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Mit dem Begriff Platzangst verbinden Menschen oft die Angst vor engen Räumen. Dort haben Sie wenig Platz und das wird eben als platz angst bezeichnet. Diese Platzangst, also die Art von Angst vor engen Räumen, wie sie beispielsweise in Fahrstühlen, Höhlen, überfüllten Konzertsälen oder Zügen vorkommt, bezeichnet man jedoch nicht als platz-angst, sondern als Klaustrophobie. Der Begriff Klaustrophobie oder auch Raumangst genannt, trägt die lateinische Bedeutung Schloss bzw. Riegel in sich. Wenn Menschen also das Gefühl haben eingesperrt zu sein, nicht aus eigener Kraft entkommen oder der Situation ausweichen können, dann nennen das viele Platzangst und meinen tatsächlich Klaustrophobie.

Platzangst bezeichnet im Grunde genommen genau das Gegenteil. Nämlich die Angst vor der Weite, der Offenheit, die Angst vor großen Marktplätzen zum Beispiel. Diese Art von Angst wird als Agoraphobie bezeichnet, was aus dem Griechischen abgeleitet ist, denn Agora bedeutet Marktplatz.

Spannender Weise treten beide Angstarten, die der Platzangst bzw. wie wir nun wissen der Klaustrophobie, und die der Agoraphobie oftmals gemeinsam auf. Heißt, wer an Klaustrophobie leidet, der hat oft auch eine Agoraphobie. Die Folge ist, dass die Betroffenen sich mehr und mehr dem normalen Leben entziehen. Weder enge Räume noch Weite, was bleibt da noch? Die eigen vier Wände scheinen da immer noch der sicherste Ort zu sein und so ist es keine Seltenheit, dass diese Menschen sich zunehmend nicht mehr auf die Straße trauen. Anfangs geht es vielleicht noch bis zum Gartentor, doch auch das wird zunehmend weniger möglich. Dann ist es nur noch die eigene Wohnung und in ganz schlimmen Fällen bleibt man im eigenen Zimmer oder sogar nur noch im Bett. Die Menschen steigern sich derart in ihre Platzangst hinein, dass diese bis zur Panikattacke eskaliert und der Notarzt gerufen wird. Im IHC kennt man Fälle, bei denen der Notarzt bis zu viermal täglich erscheinen musste.

Panikattacken, verbunden mit Herzrasen, Schwindelgefühl und Hitzewallungen, die Schweißausbrüche verursachen, bergen immer die ganz spezifische Angst in sich, welche mit dem Tod verbunden ist. Es ist eine massive Angst vor dem Sterben, die tatsächlich bis zur Ohnmacht führen kann. Allerdings ist hier auch schon das Ende der Fahnenstange erreicht, denn es gibt seit je her keine Nachweise dafür, dass jemals ein Mensch tatsächlich an einer Panikattacke gestorben ist. Also: Keine Angst! Sagt sich so leicht? Sie haben schon fast alles versucht? Psychopharmaka, die die gewünschte Wirkung nicht zeigen, Verhaltenstherapie bei denen Sie sich fragten, ob das wirklich was bringen kann und auch Gruppensitzungen? Tatsache ist, dass die Methoden der Schulmedizin durchaus ihre Berechtigung haben. Jedoch ist nach den Erfahrungen von IHC der Heilungsprozess sehr mühselig und langwierig, da in den meisten Fällen mit der sogenannten Konfrontationstherapie gearbeitet wird. Konfrontation bedeutet, der Betroffene, welcher an Platzangst leidet, (ungeachtet der tatsächlichen Form dieser Angst) wird immer wieder in die angstauslösende Situation geführt bzw. geschickt um zu erkennen, dass seine Angst unsinnig ist. Doch das wissen die Betroffenen meist schon zu Beginn der Therapiemaßnahme. Nach Jahren oder sogar Jahrzehnten des Leidensweges, werden immer noch Lösungen gesucht, die dem Ganzen ein Ende bereiten. Und dann finden viele endlich den Weg zur Hypnosetherapie. Hypnosetherapie bei einem erfahrenen Hypnosetherapeuten kann zur Verwunderung der Betroffenen oft sehr gut helfen oder zumindest die gewünschten Veränderungen bahnen. Denn die Hypnotherapie arbeitet auf einer Ebene, die so vom bewussten Verstand allein nicht erreicht werden kann. Dazu kommt, dass es sich bei dem Begriff der Platzangst im Eigentlichen um keine Angst, sondern eine Phobie handelt. Phobien tragen die Eigenschaft in sich, dass immer wenn das angstauslösende Ereignis tatsächlich oder nur gedacht auftritt, es zu den Symptomen der Angst kommt. Bei einer klassischen Angst hingegen sind die Symptome mal stärker, mal schwächer und mal gar nicht vorhanden, wenn das angstauslösende Ereignis auftritt. Phobien lassen sich mit Hypnosetherapie wesentlich leichter auflösen und verändern als ungleichmäßig auftretende Ängste. Das macht die Hypnosetherapie beim Thema der Platzangst so wertvoll.

Was aber, wenn die Symptomatik bereits soweit fortgeschritten ist, dass man die Wohnung tatsächlich nicht mehr verlassen kann? Wenn die Einschränkungen so stark sind, dass man sich nach dem Sinn des Lebens fragt und mehr eine Sinnlosigkeit darin erkennt, als das Positive und Schöne? In diesen Fällen suchen Sie am besten nach einem erfahrenen Hypnosetherapeuten, der sich mit dem Thema Platzangst auskennt und der auch Hausbesuche anbietet. Unabhängig von IHC, die deutschlandweit diesen Dienst für echte Problemfälle anbieten, gibt es noch einige wenige Hypnosetherapeuten, die auch vor Ort kommen. Wichtig dabei ist immer zu erfragen, ob eine Spezialisierung zum Thema Angst, Phobie, Panikattacken vorliegt. Dies ist nämlich leider nicht so oft zu finden, da diese Spezialisierung innerhalb der Hypnosetherapie mit vielen Ausbildungsstunden verbunden ist und mit einer hohen finanziellen Investition auf Seiten des Hypnosetherapeuten. Gleichzeitig setzt es ein hohes Maß an praktischer Erfahrung voraus, wenn die Hypnosetherapie erfolgreich sein soll. Wahrscheinlich sind aber auch das genau die Gründe, woran Sie eine qualifizierte Fachkraft erkennen. Hausbesuche können einfach nicht nur ein paar hundert Euro an Kosten verursachen und schon gar nicht zu diesem Thema. Wer eine ausgezeichnete Reputation als Hypnosetherapeut besitzt und sich spezialisiert hat, hatte auch einen enormen Aufwand, welcher vom qualifizierten Hypnosetherapeuten vorfinanziert wurde. Somit muss davon ausgegangen werden, dass die Hypnose Maßnahmen auch mindestens einen vierstelligen, vielleicht sogar fünfstelligen Betrag erfordern. Dadurch kann dafür aber auch ein ganz anderes, nämlich normales Leben wieder möglich werden, was sonst die verbleibenden Jahre zur Vereinsamung und damit Verschlimmerung des Zustandes führen kann. Hypnosetherapie, dass stellt der Gesetzgeber klar, ist keine kassenärztlich abrechenbare Leistung. Auch ein Punkt woran Sie einen guten Hypnosetherapeuten erkennen ist, wenn er Ihnen eine Finanzierungsmöglichkeit einräumt. Damit bleiben Sie flexibel und können sich dennoch schnell so verändern, dass ein Leben auch wieder lebenswert wird.

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Über den Autor
Tobias Paul
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Hallo und guten Tag!
Mein Name ist Tobias Paul. Ich bin Inhaber und Leiter eines der größten deutschen Hypnose Institute und seit nunmehr über 10 Jahren Hypnose Spezialist, wenn es um schnellere und einfachere Veränderung geht.

Mein Team und ich (alles ausgebildete Ärzte und Therapeuten) arbeiten sehr erfolgreich in mehreren deutschen Städten und helfen in den IHC Hypnose Praxiszentren vor allem bei psychischen oder psychosomatischen Problemstellungen.
Daneben haben wir Onlinekurse entwickelt, die für viele Themen einen optimalen Veränderungsprozess darstellen, ohne dass die Hypnose in einer Praxis durchgeführt werden muss. Diese Kurse werden fortlaufend erweitert und hier im Blog gebe ich darüber hinaus zusätzliches Wissen weiter. In diesem Zusammenhang freue ich mich auf Ihre Fragen.

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