Dia­gno­se: Krebs. Auf eine Pha­se des Schocks folgt häu­fig die Suche nach dem “War­um”. Es hat sich mit den Jah­ren erwie­sen, dass sich Krebs in einer bestimm­ten Pro­zent­zahl aller Fäl­le mit­tels hyp­no­ti­scher Her­an­ge­hens­wei­sen beein­flus­sen lässt. Die Erfol­ge rei­chen dabei vom Wachs­tums­stopp von Tumo­ren, über ein Schrump­fen, bis hin zum völ­li­gen Ver­schwin­den des Tumors.

Beson­ders hat sich die Hyp­no­se auch im Ein­satz bei Krebs­schmer­zen bewährt (sogar die Stif­tung Wah­ren­test erwähnt sie in ihrem Buch “Die ande­re Medi­zin” als Behand­lungs­form mit nach­ge­wie­se­nen Erfol­gen bei Krebs­schmer­zen).

Die Vor­stel­lung, dass das eige­ne Den­ken oder Füh­len bei einer Krebs­er­kran­kung mit­ver­ur­sa­chend oder zumin­dest auf den Ver­lauf beein­flus­send wir­ken könn­te, ruft bei eini­gen Pati­en­ten Unver­ständ­nis her­vor.

Doch setzt die Hyp­no­se in vie­len Berei­chen an. Schmerz­re­duk­ti­on, Mini­mie­rung von Neben­wir­kun­gen der Che­mo­the­ra­pie wie Übel­keit und Schwä­che, tie­fe neu­ro­na­le Ent­span­nung, Angst­min­de­rung, Akti­vie­rung der Selbst­hei­lungs­kräf­te, Stär­kung des Immun­sys­tems, Mini­mie­rung von Schuld­ge­füh­len und Selbst­zwei­fel und kon­flikt­lö­sen­de Inter­ven­tio­nen kön­nen hel­fen die schul­me­di­zi­ni­schen The­ra­pie­for­men beschleu­ni­gend zu unter­stüt­zen.