Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch ist bei vie­len Paa­ren mit einer Viel­zahl wei­te­rer Pro­ble­me ver­bun­den. Leis­tungs­druck, ver­bun­den mit dem Gefühl, “nicht in Ord­nung” zu sein, Gemüts­schwan­kun­gen oder Depres­sio­nen bis hin zu Bezie­hungs­pro­ble­men, die zum Schei­tern der Bezie­hung füh­ren sind kei­ne Sel­ten­heit und sowohl bei der Frau wie auch beim Mann vor­zu­fin­den.

Dem Beginn einer Kin­­der­wunsch-Behan­d­­lung geht in der Regel eine lan­ge Zeit des War­tens, Ver­su­chens und Hof­fens vor­aus. Erst danach ent­schei­den sich meist die Part­ner für eine ärzt­li­che Unter­stüt­zung.

Die see­li­sche Belas­tung, dem das Paar bereits zu die­sem Zeit­punkt unter­liegt, ist nicht sel­ten beträcht­lich.

In Deutsch­land wird heu­te etwa jedes 80. Kind per In-Vitro-Fer­­ti­­li­­sa­­ti­on (künst­li­che Befruch­tung) gezeugt. Bei stei­gen­dem Alter der poten­zi­el­len Eltern lässt sich etwa jedes zehn­te Paar ärzt­lich unter­stüt­zen, um eine Schwan­ger­schaft ein­zu­lei­ten. Welt­weit betrach­tet, ist das Ver­fah­ren für ca. 40 % der Paa­re erfolg­reich. Aller­dings sind hier­für auch häu­fig meh­re­re Zyklen not­wen­dig.

Die Hyp­no­se­an­wen­dun­gen beim IHC fin­den statt, um dem Gefühl von Hilf­lo­sig­keit zu begeg­nen und somit den uner­füll­ten Kin­der­wunsch doch noch wahr wer­den zu las­sen. Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass kei­ne kör­per­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen vor­lie­gen. Die psy­chi­sche Belas­tung, die mit dem uner­füll­ten Kin­der­wunsch ent­steht, kann ein erheb­li­cher Hin­de­rungs­grund für eine erfolg­rei­che In-Vitro-Fer­­ti­­li­­sa­­ti­on sein.