Der mensch­li­che Warn­me­cha­nis­mus, der in Form einer Angst auf­tritt, ist nor­mal, nicht schlimm und als Gefah­ren­ab­wehr kon­zi­piert. Ängs­te sind daher sogar lebens­not­wen­dig.

Als behand­lungs­not­wen­dig ist eine Angst erst dann ein­zu­stu­fen, wenn sie:

über­mä­ßig stark auf­tritt
per­ma­nent vor­han­den ist
ohne wirk­li­che Gefahr ent­steht (Panik)
eine unsin­ni­ge Angst vor im Grun­de unge­fähr­li­chen Din­gen oder Situa­tio­nen
ist (Pho­bie)

Neben kör­per­li­chen Ursa­chen sind auch Per­sön­lich­keits­merk­ma­le sowie beson­de­re Lebens­um­stän­de wie z.B. Stress, Über­ar­bei­tung, unge­sun­de Ernäh­rung, Sucht­pro­ble­me usw. für das Auf­tre­ten einer Angst­stö­rung als ursäch­lich zu benen­nen.

Das IHC setzt mit sei­nen Hyp­­no­­se-Inten­­si­v­­sit­zu­n­­gen an der Ver­knüp­fung der Ängs­te an bestimm­te Din­ge oder Ereig­nis­se an. Die­se Ver­knüp­fun­gen kön­nen auf­ge­löst und somit zur Angst­be­sei­ti­gung bei­getra­gen wer­den.

Mög­li­che Behand­lun­gen bie­ten sich z.B. bei:

der Angst vor Ver­än­de­run­gen
Zukunfts­ängs­ten
Rede­angst
Prü­fungs­angst
Angst vor dem Ver­sa­gen
Angst vor ande­ren Men­schen
Lam­pen­fie­ber

Da die meis­ten Ängs­te im Eigent­li­chen soge­nann­te Pho­bi­en dar­stel­len, ver­wei­sen wir an die­ser Stel­le auf fol­gen­den Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Phobien

Auf die Pho­bi­en gehen wir im Fol­gen­den näher ein.

Panik­at­ta­cken

Eine Art Anfall, ver­bun­den mit kör­per­li­chen Sym­pto­men wie z.B. Herz­klop­fen, Brust­schmerz, Ersti­ckungs­ge­füh­le oder Schwin­del, kenn­zeich­nen eine Panik­at­ta­cke.

Ver­ur­sacht wird die­se ent­we­der durch kör­per­li­che Erschöp­fung, Stress, oder aber durch eine natür­li­che Nei­gung zur Hyper­ven­ti­la­ti­on, gene­ti­schen Fak­to­ren, medi­zi­ni­schen Grün­den oder Neben­wir­kun­gen von Medi­ka­men­ten.

Die nor­ma­le Kör­per­re­ak­ti­on auf die­se Aus­lö­ser wird durch die Betrof­fe­nen fehl­in­ter­pre­tiert. Sie wird nicht als Signal für eine Über­las­tung begrif­fen, son­dern als der Beginn einer schwe­ren Erkran­kung bzw. einen sich anbah­nen­den Kon­troll­ver­lust.

Die­se Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on führt dann inner­halb weni­ger Minu­ten zum Erle­ben einer ers­ten Panik­at­ta­cke. Eine über­durch­schnitt­li­che Kör­per­be­ob­ach­tung folgt in Ver­bin­dung mit der Angst die Sym­pto­me könn­ten erneut auf­tre­ten. Je grö­ßer hier­bei die Kör­per­wahr­neh­mung ist, des­to grö­ßer wird die Wahr­schein­lich­keit, dass eine erneu­te Panik­at­ta­cke tat­säch­lich auch ein­tritt.

Im IHC soll der Angst – Panik­kreis­lauf durch­bro­chen wer­den und die Inter­pre­ta­ti­on der kör­per­li­chen Reak­tio­nen in den Nor­mal­zu­stand gehen. Hyp­no­se stellt dabei ein gutes Werk­zeug dar.

Pho­bi­en

Eine Lis­te mög­li­cher Pho­bi­en, die mit­tels Hyp­no­se erfolg­reich behan­delt wer­den kön­nen fin­den Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Phobien

Als “pho­bisch” bezeich­net man eine Angst, wenn sie zuver­läs­sig, wie­der­keh­rend in Kon­fron­ta­ti­on mit dem gefürch­te­ten Objekt auf­tritt und über­mä­ßig stark ist.

Die häu­figs­ten spe­zi­fi­schen Pho­bi­en stel­len sich wie folgt dar:

Angst vor Tie­ren, “Zoo­pho­bie” (z.B. vor Spin­nen, Mäu­sen, Schlan­gen , Insek­ten, Hun­den, Kat­zen)
Auf­ent­halt in geschlos­se­nen Räu­men, “Klaus­tro­pho­bie”
Höhen­angst, “Akro­pho­bie”
Flie­gen im Flug­zeug, “Flug­angst” oder “Avia­to­pho­bie”
Anblick von Blut, “Hai­ma­pho­bie”
Anste­ckungs­angst
Zahn­arzt­angst

Das IHC ermög­licht in vie­len Fäl­len eine “Ent­kop­pe­lung” des bis­lang pho­bisch gefürch­te­ten Objekts bzw. der gefürch­te­ten Situa­ti­on von der Angst­wahr­neh­mung. Somit kann die Pho­bie sehr schnell auf­ge­löst wer­den.

Ver­ein­ba­ren Sie am bes­ten gleich Ihren Wunsch­ter­min in unse­rer Pra­xis beim IHC!