Sozialphobie – Anzeichen, Symptome & erfolgreiche Behandlungsmethoden

Sozialphobie - Anzeichen, Ursachen, Symptome und Behandlung
Inhaltsverzeichnis
Die Sozialphobie ist eine psychische Störung und wird somit ganz klar als ernst zu nehmende Krankheit klassifiziert. Welche Anzeichen, Symptome und Behandlungsmethoden gibt es? Lesen dazu jetzt unseren Blogbeitrag!
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Menschen sind soziale Wesen. Familiäre und freundschaftliche Beziehungen, Partnerschaften, alltägliche Pflichten wie Schule, Studium oder Job, aber auch Freizeitaktivitäten sollten im Normalfall kein allzu großes Problem darstellen.

Die Angst davor vor einer großen Gruppe zu sprechen, Nervosität beim Kennenlernen neuer Leute oder Unbehagen beim Ausüben einer Tätigkeit in der Öffentlichkeit ist bis zu einem gewissen Grad vollkommen in Ordnung und normal.

Wenn diese Ängste aber ein Ausmaß erreichen, dass der Betroffene nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, sich von seinem sozialen Umfeld gänzlich abschottet, das Haus nur noch unter Qualen verlässt oder sich gänzlich komplett isoliert, ist eine Behandlung der Sozialphobie unumgänglich.

Denn die soziale Phobie zu überwinden, ist ohne eine professionelle Behandlung nicht möglich.

Was ist eine Sozialphobie? Ist soziale Phobie eine Krankheit?

Die Sozialphobie gehört- neben Panikstörungen, Agoraphobie, generalisierten Angststörungen und spezifischen Phobien (z.B Flugangst) zu den in Deutschland am häufigsten auftretenden Angststörungen. Es leiden etwa zwei bis drei Prozent der Menschen unter einer Sozialphobie, wobei Frauen eher betroffen sind als Männer.

Meist entwickelt sich die Sozialphobie bereits im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Die Sozialphobie ist eine psychische Störung und wird somit ganz klar als ernst zu nehmende Krankheit klassifiziert.

Etwa 60 Prozent der Betroffenen weisen neben der Angststörung auch andere psychische Störungen wie Depressionen, Suchterkrankungen oder Essstörungen auf. Betroffene Personen stellen sich in ihrem Alltag jeden Tag großen Herausforderungen. Sie haben Probleme bei der Partnersuche, beim Pflegen von Freundschaften oder dem Ausüben einer beruflichen Tätigkeit.

Wie entstehen Sozialphobien? Entstehungsgeschichte & Ursachen

Bei der Entstehung einer sozialen Phobie wirken vielfältige Faktoren zusammen, wobei die Ursachen nicht eindeutig definiert sind.

Fakt ist, dass die genetische Veranlagung bei der Entstehung von Sozialphobien eine zentrale Rolle spielt.

Aber auch die eigene Persönlichkeit kann eine Sozialphobie begünstigen. Schüchterne Charaktere, die sich eher zurückziehen und viel für sich sind, neigen eher dazu, sich komplett von ihrem sozialen Umfeld zu isolieren, als extrovertierte Charaktere, die einen großen Freundeskreis pflegen, viel unterwegs sind und gerne im Mittelpunkt stehen.

Auch stark belastende Lebensumstände und Traumata in der Kindheit und Jugend können Auslöser einer späteren Sozialphobie sein.

Viele Betroffene berichten, dass sie im Kindesalter oft gehänselt, ausgegrenzt und ausgelacht wurden. Dadurch hat sich eine Angst vor sozialen Kontakten entwickelt.

Betroffene haben Angst vor Ablehnung und ziehen sich daher aus Selbstschutz zurück.

Ein wenig emotionaler, dafür aber erhöht überwachter und kontrollierter Erziehungsstil der Eltern kann ebenfalls die Entstehung einer sozialen Phobie begünstigen.

Wie äußert sich eine Sozialphobie? Symptome & Erkennungsmerkmale

Betroffene haben große Probleme dabei, die alltäglichen Dinge wie Einkaufen, Tanken oder Geld abheben zu erledigen. Handlungen, die für gesunde Menschen ganz normal sind, bedeuten für Erkrankte einer Sozialphobie, extremen psychischen Stress und innere Unruhe.

Sie haben Angst davor, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sich zu blamieren oder sich peinlich zu verhalten. Je größer die Angst vor Handlungen oder Kontakten in der Öffentlichkeit wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Betroffene sich nach und nach komplett isoliert.

Zu den häufigsten Symptomen einer Sozialphobie gehören:

  • Übelkeit
  • Schweißausbrüche
  • Sprechhemmungen
  • Zittern
  • vermehrter Harndrang
  • Schluckbeschwerden
  • Übelkeit
  • Verkrampfung
  • Schwindel

 

Therapiemöglichkeiten & Heilungsaussichten

Das Überwinden von sozialen Phobien ist für Betroffene ohne professionelle Hilfe und Unterstützung nicht möglich. Vor allem, wenn die Krankheit bereits jahrelang besteht und den Betroffenen in seinem Alltag so extrem einschränkt, dass das Führen eines geregelten Tagesablaufes nicht mehr möglich ist, ist es notwendig, schnell die individuell effektivste Therapiemethode zu finden.

Die gängigen Behandlungsmöglichkeiten sind die medikamentöse Therapie und die kognitive Verhaltenstherapie, wobei diese Ansätze umstritten sind.

Die kognitive Verhaltenstherapie zielt darauf ab, dass der Betroffene seine Ängste und Phobien hinterfragt und sich schlussendlich darüber im Klaren ist, dass diese unbegründet und unsinnig sind.

Doch dies ist dem Betroffenen meist schon seit Beginn der Krankheit und der damit einhergehenden Symptome klar.

Es ist vielmehr, dass Erkrankte keinen Einfluss auf ihr Handeln und ihre Reaktionen in der Öffentlichkeit haben. Daher wird der Ansatz der kognitiven Verhaltenstherapie nicht als sinnig angesehen.

Kombiniert mit der medikamentösen Behandlung, die meist aus krampflösenden und schlaffördernden Präparaten besteht, steht den Betroffenen oft ein jahrzehntelanger Leidensweg bevor, der nicht wirklich am Kernproblem ansetzt und somit kaum-, oder wenn dann nur temporär, hilfreich ist.

Eine Therapiemöglichkeit, welche bereits bemerkenswerte Erfolge erzielt hat, ist die Hypnose.

Diese wird von den Betroffenen meist als angenehm und entspannend wahrgenommen. Die Zeit vergeht wie im Flug, somit ist eine Sitzung von 3-4 Stunden keine Seltenheit.

Bei der Hypnose liegt der Fokus darauf, den Entstehungsgrund der Sozialphobie, die Auslöser der Ängste durch Aktivität des Unbewussten herauszuarbeiten.

Durch den Einsatz von Hypnose können die konkreten Ursachen, die oft in den tiefen des Unbewussten verborgen liegen und die dem Betroffenen oft selbst nicht bewusst sind, herausgearbeitet werden und somit gezielt aufgedeckt, verarbeitet und gelöst werden.

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Über den Autor
Tobias Paul
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Hallo und guten Tag!
Mein Name ist Tobias Paul. Ich bin Inhaber und Leiter eines der größten deutschen Hypnose Institute und seit nunmehr über 10 Jahren Hypnose Spezialist, wenn es um schnellere und einfachere Veränderung geht.

Mein Team und ich (alles ausgebildete Ärzte und Therapeuten) arbeiten sehr erfolgreich in mehreren deutschen Städten und helfen in den IHC Hypnose Praxiszentren vor allem bei psychischen oder psychosomatischen Problemstellungen.
Daneben haben wir Onlinekurse entwickelt, die für viele Themen einen optimalen Veränderungsprozess darstellen, ohne dass die Hypnose in einer Praxis durchgeführt werden muss. Diese Kurse werden fortlaufend erweitert und hier im Blog gebe ich darüber hinaus zusätzliches Wissen weiter. In diesem Zusammenhang freue ich mich auf Ihre Fragen.

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